mixZumindest ist das meine Vorstellung, wenn es um den Thermomix geht. Ich schmeiße lediglich die Zutaten rein und sage dem Gerät, was es werden soll. Nur spülen muss ich noch selbst. Fast ist es ja wirklich so. Zumindest bei den Gerichten für die kleinen Erdenbewohner muss man gar nicht mehr so viel selbst machen. “Mix-Rezepte für Babys und Kleinkinder. Brei, Beikost und Fingerfood aus dem Thermomix” von Petra Reschenhofer & Christine Ellinger (südwest Verlag) liefert die passenden Ideen.



mix1Im Intro dreht sich erst einmal alles um den Weg von Muttermilch zu Brei und Beikost. Hilfreiche Schaubilder und Grafiken erklären, was man in welchem Alter in welchen Mengen und zu welcher Tageszeit füttern soll. Wichtig ist dabei natürlich auch der Nährstoffgehalt, die Frage nach Unverträglichkeiten und Allergien oder auch das, was man gar nicht füttern sollte. So gewappnet gibt es noch eine kurze Heranführung an den Thermomix selbst und schon legen wir mit den Rezepten los. Erste Breie und Mittagsmahlzeiten heißt es da und serviert werden: “Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei”, “Karotten-Kartoffel-Brei”, “Brokkoli-Kartoffel-Brei mit Rind”, “Paprika-Couscous mit Hühnchen”, Kohlrabi-Fenchel-Reis-Brei mit Schweinefleisch”, “Fenchel-Kürbis-Brei mit Linsen” und “Spinat-Kartoffel-Brei mit Ei”.


mix2Bei den Abendmahlzeiten werden “Haferflocken-Apfel-Milch-Brei” und “Milchreis mit getrockneten Früchten” empfohlen. Für zwischendurch schlagen die Autorinnen “Zwiebackbrei mit Obst”, “Apfelpudding”, “Bananenpudding”, “Schoko-Nuss-Joghurt”, “Pfirsich-Sauerrahm-Eis” und “Birnen-Joghurt-Eis” vor. Alles dank Thermomix recht fix zubereitet und eben alles in einem Aufwasch.

Natürlich sind auch Vorspeisen und Suppen möglich: “Wirsing-Birnen-Rohkost”, “Rote-Bete-Apfel-Salat”, “Rindfleischsuppe mit Gemüse”, “Tomatensuppe mit Kartoffeln”, “Selleriesuppe mit Apfel” oder auch “Rote-Bete-Linsen-Suppe mit Nocken”. Im Gegensatz zu den vorherigen Kapiteln sind das keine Rezepte für die ganz Kleinen, sondern eher für die, die schon in Richtung Beikost gehen (7, 8, 10 und 12 Monate). Ebenso verhält es sich bei den Hauptspeisen wo “Reisfleisch”, “Gedämpftes Gemüse mit Reis und Kräutersauce”, “Nudeln mit Bolognese-Sauce”, “Vollkorn-Minipizzas”, “Wirsingnudeln” und “Gemüsemuffins”, “Polentaauflauf mit Kirschen” und “Grießschmarrn” angeboten werden. Hier geht dann alles nicht mehr ganz so schnell und man muss häufiger zwischendurch umfüllen, abspülen oder am Ende dann doch in einem anderen Behälter garen. Hmm, das ist nicht ganz das, was ich erwartet hatte. Aber es hieß ja auch nicht One-Pot-Rezepte (das hatte ich beim Thermomix für seinen Preis einfach generell angenommen).

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Nun denn, es folgen Brot und Brötchen wie “Walnuss-Leinsamen-Brot”, “Karotten-Apfel-Brötchen”, “Dinkel-Vollkorn-Stangen” und “Milchbrötchen” oder auch Kuchen und Kekse wie “Bananenkekse”, “Schokomuffins”, “Saftiger Käsekuchen”, “Vollwert-Lebkuchen”, “Haferflockenkekse”. Hier ist die Aufgabe des Thermomix das Rühren und Kneten. Backen muss man die Sachen schlussendlich im Backofen – Zeit spart man aber natürlich trotzdem und einfach sind die Rezepte auf alle Fälle. Das schafft man auch zwischen Schläfchen, aufräumen und Kind bespaßen.


mix3Mein persönlich liebstes Kapitel sind die Snacks zum Mitnehmen. Ob “Knäckebrot”, “Vollkorn-Gemüse-Stangen”, “Vollwert-Nuss-Taler”, “Fruchtschlangen” oder “Schokobananen” und “Milchschnitten” – hier kommen Kinder und Eltern auf ihre Kosten. Last but not least gibt es noch ein paar bunte Rezepte wie “Kichererbsenaufstrich mit Roter Bete”, “Karotten-Käse-Aufstrich”, “Tomatenketchup”, “Orangenlimonade” und “Cashewdrink”. Wer ein paar Ideen für die Brei-Zeit und die Beikost-Zeit braucht, der findet hier gesunde und gut umsetzbare Rezepte. Passt.

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