wald0Ein besonders haptisches Buch ist “Gute Nacht im Wald” aus dem Hause HABA von Carmen Saldaña und Becky Davies. Durch Ausstanzungen können wir bereits von außen mehrere Details der dahinter verborgenen Seiten erblicken. Für meine Tochter sind diese Löcher natürlich besonders praktisch, weil man auf diese Weise auch umblättern kann. Von Seite zu Seite dringen wir tiefer in den Wald ein und erfahren dabei, was die Tiere dort nachts treiben.



Wunderschön illustriert und mit sehr vielen Details zum Entdecken vermittelt das Buch nebenbei aber auch Wissenswertes aus Wald und Flur. Diese Infos (“Tiere, die nachts wach sind, werden als nachtaktiv bezeichnet”, “Häher bauen ihre Nester aus Zweigen, Gras, Moos und manchmal auch Schlamm”) sind für uns mit 20 Monaten noch ein bisschen zu ambitioniert, aber um die heimische Tierwelt kennenlernen, ist das Buch perfekt, denn hier tummeln sich nicht nur Fuchs, Hase und Reh, sondern auch Frettchen, Marder, Otter, Bisamratte, Häher und Specht.

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wald2Bei jedem Umblättern werden weitere Ausstanzungen sichtbar, die auf die folgenden und auch die zurückliegenden Seiten neue Einblicke gewähren und das Kind dazu animieren, in beide Richtungen zu blättern.
Zu allen Doppelseiten gibt es zudem einen gereimten Zweizeiler – der ist für unser Alter genau richtig. Die weiteren Infos rund um die Tiere lese ich meiner Tochter natürlich auch vor, gehe aber eher davon aus, dass das im nächsten Jahr für sie interessant werden könnte. Von daher aber eine schöne Mischung, die das Buch für eine weite Altersspanne passend gestaltet. Definitiv eines meiner bisherigen Lieblingsbücher im Repertoire meiner Tochter.

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