winterWenn man mich fragen würde, was für mich typische Wintergeräusche sind, dann wären das sicher Weihnachtslieder, das Knirschen von Schnee, das HoHoHo des Weihnachtsmanns und der trubelige Lärm des Weihnachtsmarktes. Meine Tochter hat mit ihren 22 Monaten im letzten Jahr einfach vieles noch nicht mitbekommen und in diesem Jahr coronabedingt vieles einfach nicht mitbekommen können. Wie schön also, dass mit “Was hörst du in der Winterzeit?” von Federica Iossa und Sam Taplin (usborne Verlag) zumindest ein paar der sonst typischen Geräusche in unser Wohnzimmer flattern.

Das Soundbuch bietet auf jeder Seite (also auf allen Doppelseiten zwei) Knöpfe zum Drücken. Das klappt ganz hervorragend und meine Tochter schafft das ohne meine Hilfe. Dass Sie zwischendurch auch versucht, die Perforierungen zu drücken, weil das eben auch Vertiefungen sind, zeigt mir nur, dass sie gerne noch viel mehr Töne erzeugen würde.

winter3



Auf den Seiten gibt es neben den Sensorenpunkten nämlich auch zahlreiche Aussparungen in unterschiedlichen Formen zum Tasten und Fühlen. Die Szenarien mit den Tieren im Schnee, die ganz winter2menschlich Schlitten fahren, singen, musizieren und Bäume schmücken sind farbenfroh, detailreich und sehr süß umgesetzt. Als Geräusche erwarten uns Vogelgezwitscher, das Geräusch einer Schlittenfahrt im Schnee, Glockengeläut, Chorgesang, die Glöckchen der Rentiere, prasselndes Lagerfeuer, Feuerwerk und und und. Die Geräusche selbst sind sehr realistisch und angenehm. Gerade in diesem Jahr, in dem neben dem Schnee auch die Weihnachtschöre, Lagerfeuer und auch das Silvesterfeuerwerk fehlen, eine wunderbare Sache, bei der auch ich die dringend benötigte Dosis “weihnachtliche Geräuschkulisse” abbekomme.

winter2

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.