meerNachdem uns “Gute Nacht im Wald” ebenfalls von Becky Davies und Carmen Saldana – so begeistert hatte, musste auch “Gute Nacht im Meer” auf alle Fälle folgen. Wiederum handelt es sich hierbei um ein sehr stabiles Pappbilderbuch mit sechs Doppelseiten, die durch unterschiedliche Ausschnitte im mittleren Bereich die unterschiedlichen Schichten des Buches erahnen lassen. Perfekt zum Greifen und Blättern für meine Tochter mit ihren fast 23 Monaten. Statt Eichhörnchen, Fuchs und Vogelwelt gibt es diesmal allerdings Fische, Krabben, Krebse, Seepferdchen und Co zu bestaunen.

Wunderschön gezeichnet uns sehr farbenprächtig präsentiert uns das Buch die lebhafte Unterwasserwelt. Auf allen Seiten gibt es neben einem kleinen Reim, der uns Wissenswertes zur Tierwelt verrät noch weitere Informationen zu den Bewohnern der Meere, die allerdings nicht gereimt sind und für uns aktuell definitiv noch eine Nummer zu groß. Da erfahren wir dann, dass Seesterne in kaltem und warmem Wasser zu finden sind, Seepferdchen sich zum Ruhen an Korallen und Seegras festhalten und Delfine mit offenen Augen schlafen. Dass das für meine Tochter noch nicht sonderlich interessant ist, finde ich gar nicht schlimm, weil ich es sehr spannend finde. Außerdem ist das Buch so noch eine ganze Zeit weiter nutzbar.

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Während wir jetzt hauptsächlich auf Entdeckungstour gehen und ich ihr die Tiere vorstelle, kommen diese weiteren Details nach und nach dazu. Allerdings ist aktuell noch das Buch mit den Waldtieren ein bisschen besser geeignet, weil die Meereswelt schon recht kleinteilig und voll ist. Da geht es im Wald ein klein wenig ruhiger zu und die Tiere sind ein bisschen stärker im Vordergrund. (Außerdem kann ich hier lautmalerisch einfach nicht so viel beisteuern wie im Wald 😉 ).
Trotzdem ein wunderschönes Buch, das bei uns noch ein paar Monate braucht bis es sein volles Potenzial entfalten kann.

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