FahrzeugIch habe ja schon mehrfach zugegeben, dass wir den Soundbüchern regelrecht verfallen sind. Das ist aber auch einfach ein großer Spaß für uns alle und nochmal was ganz anderes als ein “normales” Buch. Wer die Superlative der Soundbücher sucht, der wird bei “Bilder suchen – Wörter finden. So viele Fahrzeuge” von Stefan Seidel (Coppenrath Verlag) definitiv fündig. Mal abgesehen davon, dass es definitiv das formatmäßig  größte unserer Bücher ist, übertrifft es mit 30 verschiedenen Geräuschen zudem die Menge der Töne bei allen anderen Büchern bei Weitem. Suchbuch kombiniert mit Ton – das ist bei uns das non plus ultra.


Auch, wenn ich selbst nicht so der Fahrzeug-Fan bin und das Buch eher bei den Jungs angesiedelt gesehen hätte (jaja, Klischee und anerzogenes Denken), ist meine Tochter sehr angetan. Seit bei uns um die Ecke eine große Baustelle mit diversen Baustellenfahrzeugen wie Baggern und Walzen zu bewundern ist, üben große Gefährte irgendwie eine magische Anziehung auf sie aus. Und bei einem Blick ins Buch muss dann auch ich zugeben, dass es sehr wohl auch für Mädels passt. In verschiedenen Szenarien (in der Stadt/ auf dem Land/ auf der Baustelle/ Einsatzfahrzeuge/ Fahrzeuge zu Wasser und in der Luft) sehen wir allerhand Verkehrsteilnehmer. Oben auf den großen Doppelseiten sind jeweils  sechs Fahrzeuge abgebildet, die wir im Gewimmel unten suchen müssen. Text gibt es abgesehen von den Bezeichnungen der zu suchenden Objekte keinen. Das stört aber nicht, weil es mehr als genug zu schauen gibt.


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Die Töne befinden sich auf einem seitlich angebrachten Plastikelement in drei Reihen á zehn Töne. Meine Tochter davon zu überzeugen, das jeweilige Feld zum Fahrzeug zu drücken, funktioniert nur so bedingt. Stattdessen drückt sie viel lieber alle Tasten quer durcheinander und erzeugt damit einen Höllenlärm. Das ist nämlich der kleine Nachteil des Buches: Die Töne sind verhältnismäßig laut und man kann sie nicht abschalten. Während alle anderen Bücher über einen An-Aus-Schalter verfügen, zieht man hier einmalig einen Plastikschutz ab, der den Kontakt der Batterie aktiviert und dann ist es einfach an. Würde mich im Prinzip nicht groß stören, weil die Batterie gut hält, hat mir aber schon den ein oder anderen Schreck eingejagt, wenn ich beim Aufräumen abends nicht aufgepasst habe und plötzlich eine Sirene losheult 😀


Abgesehen davon aber ein richtig tolles Buch. Eine gute Mischung aus Wimmelbuch und Soundbuch, das mit 22 Monaten noch  nicht hundertprozentig so zum Einsatz kommt wie der Hersteller es sich gedacht hat, aber dafür noch eine ganze Weile lang altersgerecht sein wird.

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