nussIrgendwie kennt jeder den Nussknacker von Tschaikowsky (insbesondere natürlich als Ballett), aber wenn man mich nach der Handlung fragen würde – ich könnte nichts sagen. Schön also, dass das gleichnamige Buch “Der Nussknacker” aus der Reihe “Meine Klangbuch-Klassiker des Usborne-Verlag von Fiona Watt und Katie Webb nicht nur meine Tochter bestens unterhält, sondern auch bei mir diese Wissenslücke füllt. Fünf klassische Melodien begleiten uns auf den Doppelseiten – ja, das nenne ich mal eine sehr gut komprimierte Zusammenfassung.

 

Tatsächlich lese ich mir nach der sehr kurzen Version des Buches, in der das Mädchen Clara zu Weihnachten einen Nussknacker geschenkt bekommt, welcher des Nachts zum Leben erwacht und mit den Zinnsoldaten zusammen gegen einen Mäusekönig kämpft auch noch die erwachsene Zusammenfassung durch. Viel mehr Inhalt hat es da auch nicht, muss ich zugeben. Als Dank gibt es hier wie  dort ein Festessen im Palast des Nussknackers bevor Clara wieder erwacht.

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Klar gibt es da in der Vollversion noch ein paar Details, die Zusammenhänge erklären, aber im Prinzip ist das echt die Essenz. Meine Tochter  (23 Monate) ist ein wenig geflasht von den sehr bildgewaltigen Zeichnungen und weiß nicht so recht, wo sie hinschauen soll. Die Sensoren findet sie problemlos und kann sie drücken, aber alles in allem ist das Buch für uns noch ein bisschen zu hoch. Sehr detailverliebte Bilder mit Ornamenten und vielen Elementen. Mögen tut sie die Musik und die bunten Bilder sehr, aber bis das richtig ankommt, braucht es noch etwas. Ich vermute mal, dass das Weihnachten 2021 der Renner bei uns sein wird. Tolles Buch für Groß und Klein.

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