Bei all den wenig erfreulichen Botschaften der letzten Monte und der Ungewissheit, wann wir endlich wieder ansatzweise etwas wie eine Normalität haben werden, ist eines ganz gewiss und äußerst positiv: Ostern steht vor der Tür. Und wenn das Wetter dann mitspielt, können zumindest im Garten Ostereier und Schokohasen gesucht Osterlämmer gebacken und Osterkuchen vernascht werden. Das ist doch mal ein schöner Ausblick, oder? Und zur Einstimmung darauf machen Madame (24 Monate) und ich uns mit “Überraschung für das Osterhäschen” aus dem Arena Verlag von Neele und Andrea Ringli auf die Suche nach den Freunden des Häschens.

Die stehen nämlich nicht, wie erwartet, zum Eierfärben vor der Tür (unsere erste Klappe).  Stattdessen macht sich das Hasi auf den Weg, um herauszufinden, wo alle stecken. Kleine Details scheinen die Freunde in ihren Verstecken (hinter den Klappen) zu entlarven, aber schnell entpuppen sich beispielsweise der Fuß als Gartenhandschuh und der Schnabel als Teil eines Kännchens. 
Und als das Häschen dann ratlos zurückkehrt, sind auf einmal auch noch alle Eier verschwunden. Da klopft es …

Da es kein dickes Pappbuch ist, sondern eines mit normalen Blättern, noch dazu großformatig und mit verhältnismäßig großen abreißgefährdeten Klappen, muss Mama hier beim Blättern und Suchen helfen.

Die Idee mit der Tiersuche und den scheinbaren Hinweisen finde ich super, die überraschenden Effekte sehr gelungen und die Zeichnungen richtig schön. Meine Tochter versteht das mit den verräterischen Details noch nicht wirklich, guckt aber gerne hinter die Türchen und sucht die Tierfreunde. Da das Buch auch erst ab 3 Jahren empfohlen ist, passt das – wir haben dieses Jahr eben noch den abgespeckten Nutzen, nächstes Jahr dürfte Madame dann den weiteren Sinn erfassen. (Und die Mama findet es eh absolut super). Total schönes Osterbuch und eine uneingeschränkte Empfehlung für das empfohlene Alter.

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