So allmählich versuche ich mich ja jetzt mal an richtigen Büchern. Also für meine Tochter, nicht für mich 😀 statt immer nur zwei Sätze pro Seite gibt es jetzt prozentual nur noch etwa hälftig Bild zum Text. Geübt wird das mit “Nina und Jan – Gutenachtgeschichten vom Apfelhof” von Lesley Sims, Heather Amery und Stephen Cartwright erschienen bei Usborne. Das mit dem richtig viel vorlesen funktioniert besonders dann, wenn die Maus noch nicht ins Bett will und alles dafür tut, dass sie noch etwas Zeit rausschinden kann. Dann kann die Mama nämlich auch mal ein paar Seiten mehr vorlesen ohne dass Madame davon turnt.

 

 

Die Geschichten rund um die beiden Kinder spielen auf dem Bauernhof, auf dem sie leben. Folglich gibt es da große Maschinen, viele Tiere und Landleben pur. Idyllisch, schön und wunderbar kindgerecht. Von den insgesamt zehn Geschichten haben wir zusammen bislang erst die ersten beiden komplett geschafft, aber ich habe schon mal gespitzelt und bin begeistert. Liebevolle Figuren, schöne Handlungen und im Einband sogar eine Karte mit dem Apfelhof und den umliegenden Gebäuden und Höfen – eine richtige kleine Welt wird da geschaffen. Auch die Figuren werden vor der ersten Geschichte auf einer Doppelseite alle vorgestellt. Neben Nina und Jan gibt es da nämlich noch die Eltern der beiden, den Hund Wuff, die Katze Schnurr, die Kuh Else, das Schaf Wolli und viele andere.

 

Bei den Geschichten dreht es sich mal um eine verschwundene Babykatze, eine Dampflokfahrt, den Bau einer Vogelscheuche, einen Ausflug zum Zelten, einen Heißluftballon – Themen also, die auch die ganz Kleinen schon teilweise verstehen können. 
Und für alle, deren Kinder nicht nur zuhören wollen, gibt es auf jedem Bild eine kleine Ente zum Suchen. Sehr süß!
Die Empfehlung ab zwei halte ich für optimistisch, ich vermute, dass wir da noch ein paar Monate brauchen bis das so richtig klappt, aber Spaß haben wir beide jetzt schon. Und morgen nehmen wir uns dann mal die dritte Geschichte vor – komplett 🙂

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