Wer kennt Eric Carle nicht? Wohl keiner, der Kinder hat, denn an der Raupe Nimmersatt kommt definitiv keiner vorbei. Über 50 Jahre alt ist die gute schon, aber ganz offensichtlich unsterblich. Und Carle? Der malt nach wie vor munter seine Bücher, die es aber nicht zu einer solchen Berühmtheit geschafft haben. Den kleinen Käfer Immerfrech schuf er bereits 1977. Jetzt, also fast 45 Jahre später gibt es mit “Ein Kuss für den kleinen Käfer Immerfrech” im Gerstenberg Verlag eine Fortsetzung.

Empfohlen ab 3 Jahren und mit dünnen Seiten empfinde ich das Buch eher etwas künstlerisch und kann meine Tochter nicht so recht begeistern. Zu wenig Text, zu wenig Handlung. Könnte aber auch daran liegen, dass es hier um Emotionen geht, die ein Kuss auslösen kann. Dass das mit dem Verstehen der Emotionen noch etwas dauert, weiß ich ja, also gebe ich ihr da einfach noch ein bisschen Zeit.

 

 

Angeschaut hat sie es mit Mama und die Tiere natürlich alle erkannt, aber so richtig ist da der Funke nicht gesprungen – die Raupe Nimmersatt liebt sie sehr.
Für alle, die Carles Stil mögen und, die ein Buch mit mehr Botschaft als Text suchen eine schöne Idee.

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