So langsam sind wir mit unseren 33 Monaten auch endlich in dem Alter, in dem es mit den Hörspielen richtig funktioniert. Während die meisten von der Toniebox schwärmen, bin ich nach wie vor nicht mit ihr warm geworden und habe daher parallel dazu noch einen schlichten CD-Player für Kinder gekauft.
Auf dem dürfen bei uns Bobo, Ben und Bär und viele andere meine Tochter allabendlich in den Schlaf begleiten. 

 

Da ich selbst ein großer Winnie the Pooh-Fan (bei uns auch oft Po der Bär) bin und über die extended-Version mit 5 CDs gelesen von Harry Rowohlt verfüge, wollte ich auch meine Tochter endlich mal an Pu ranführen. Passenderweise gibt es da gerade “Winnie Puuh – 24 Geschichten zum Advent” aus dem Hörverlag, gelesen von Reinhard Scheunemann. Die erste Erkenntnis für mich war, was ich übersehen hatte, dass es sich um eine mp3-CD handelt. Also nichts da mit CD-Player. Schade. Stattdessen haben wir sie im Auto eingelegt. 

Nun ja. Ich weiß ja, dass ich von Harry Rowohlt verwöhnt bin, aber hier bin ich einfach maßlos enttäuscht. Ein Sprecher, der so monoton redet, dass man die einzelnen Figuren kaum auseinander halten kann, der Emotionen überhaupt nicht richtig zuordnet und völlig falsch betont. Ich finde auch Winnie der Pu viel süßer als Winnie Puuh und höre lieber Kaninchen als Rabbit. Da bin ich halt einfach schon geprägt.
Während mein Mann und ich nach der ersten Geschichte fast eingeschlafen sind, macht die zweite einem regelrecht Angst und wir sind beide etwas irritiert. 
Meine Tochter findet es in Summe einfach nur langweilig und möchte dann bitte doch lieber eine “richtige Kinder CD”, wie sie so schön sagte. 

Bis Geschichte 5 haben wir es geschafft, dann waren wir es leid. Was bin ich froh, dass ich daheim noch meinen Harry habe – und der liest zum Glück auch auf dem Kinder-CD-Player 🙂