Vermutlich alle Eltern kennen diesen Punkt, wenn man einfach nicht mehr kann und dann entgegen aller Vorsätze doch mal laut wird. Hinterher fühlt man sich umso schlechter, zumal man sich ja fest vorgenommen hatte, dass genau das nicht passiert. Wie es besser und gelassener geht, vermittelt “Mama, nicht schreien!: 50 Impulskarten für einen entspannteren Familienalltag” von Jeannine Mik (Kösel Verlag). Wünsche erfüllen, Harmonie schaffen und dabei sich selbst treu bleiben und Grenzen ziehen. Klingt schwer, sollte mit den Tipps hier aber definitiv besser machbar sein.

 

 

Sieben verschiede Farben bei den Karten zeigen die einzelnen Themengebiete an. Man kann entweder blind eine Karte aus allen ziehen oder sich auch gezielt durch einzelne Themengebiete arbeiten. Die Themenblöcke sind: 
– Soforthilfe
– Ich mute mich zu
– mit starken Gefühlen umgehen
– Ich nehme dich beim Wort
– ich lerne mich kennen
– deine Grenze – meine Grenze
– mein Selbstbewusstsein

 

Die auf dem gleichnamigen Buch basierenden Impulskarten funktionieren auch ohne Kenntnis des Buches problemlos. Mit einer Decke, einem Tee und ausreichend Ruhe schaffen wir uns den Raum, uns selbst, die Beziehung zu unserem Kind und die unsere Interaktion zu reflektieren. Was klar sein muss – schnell kommen wir hier nicht ans Ziel. Das Ganze ist harte Arbeit und muss sich allmählich festigen, weswegen wir sicherlich nicht beim nächsten Knackpunkt tiefenentspannt reagieren werden, wenn wir das bisher auch nicht geschafft haben. Aber vielleicht schaffen wir es zumindest, den Punkt der Eskalation zu vermeiden und zwar innerlich zu glühen, dabei aber nicht laut zu werden – das wäre doch schon mal ein guter Anfang, oder? 

 

Ich für meinen Teil habe mir die Karten rausgesucht, die sich für mich am Treffendesten anfühlen und mit denen arbeite ich nun. Wie gesagt, es ist ein Weg, aber ich bin immerhin schon unterwegs!

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